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tend hörte Mengden ſich angerufen. Eine weibliche
Geſtalt kam hinter dem ſchwarzen Rumpfe mit zögern— den Schritten hervor. Mengden hielt an, er ließ die— ſelbe an ſich herankommen, er muſterte ſie mit ſcharfem Blicke nicht ohne Staunen. Ein kleines Hütchen mit wehender Feder auf dem Haupte, von welchem ein dichter ſchwarzer Schleier herniederfiel, der das ganze Geſicht und einen Theil des Haares wie eine ſchützende Maske verbarg, kam der ſchwarze Domino mit kleinen Schritten auf ihn zu: eine Kaſaweika von dunklem Sammet, reich mit koſtbarem Pelz verbrämt, ein Muff und ein rauſchen⸗ des Seidenkleid, unter welchem ein kleiner Fuß hervor⸗ ſchaute, vollendete die reiche und geſchmackvolle Toilette der geheimnißvollen Unbekannten. Sie hielt eine auf⸗ geblühte Kamellie in ihrer Hand.
„Ich danke Ihnen, mein getreuer Ritter, daß Sie meinen Befehlen pünktlich Folge leiſteten,“ ſprach ſie in fließendem Franzöſiſch,„erlauben Sie mir, Ihnen dieſes Zeichen meiner Huld und meines Dankes darzubieten.“
Mengden verneigte ſich, und die Hand mit der Blume zugleich erfaſſend, drückte er galant einen Kuß auf dieſelbe, dann ſteckte er die Kamellie in's Knopfloch.
„Belle dame aux caméllias,“ ſprach er, auf den angeſchlagenen Ton eingehend, indem er vergebens ver⸗
ſuchte, durch die verhüllenden Spitzen hindurch die Züge
wied verne lirt!
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