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zu dürfen, da er mit Jemanden eine beſtimmte Verab⸗ redung für den Abend getroffen hätte. 1 Man hatte verſucht, ihn zurückzuhalten, aber Mengden beſtand auf ſeinem Wunſch ſo feſt, daß der General lächelnd die Vermuthung ausſprach, ſeine Schlittſchuhkünſte von geſtern Abend hätten ihm gewiß ein zärtliches Rendezvous eingetragen. Mengden wurde verlegen, die Gräfin erbleichte und lächelte gezwungen.— Kurz vor fünf Uhr verließ er das Schloß in bürger⸗ licher Kleidung. Muſſa's Warnungen hatten ihn bewogen, einen leichten Revolver in ſeine Bruſttaſche zu ſtecken, um nicht waffenlos zu ſein; auf dem Eiſe erwartete ihn ſein Diener mit dem Stuhlſchlitten und den Schlittſchuhen. Angenehm angeregt durch die Ausſicht auf ein kleines Abenteuer, ſchritt er mit elaſtiſchen Schritten der Brücke zu. Die Sonne war eben hinter dem Gewölk am Horizont untergegangen und vergoldete mit ihrem letzten Schimmer die Spitzen und Kuppeln der ehr⸗ würdigen Kirchen der Stadt, in den Straßen herrſchte ſchon das Halbdunkel der einbrechenden Dämmerung, die Laternen brannten bereits hier und dort. Welch' ein intereſſantes altes Neſt, dachte Mengden, die älteren Stadttheile durchmeſſend, wie viek Kämpfe und Revo⸗ lutionen ſahen dieſe dunklen Häuſermaſſen hier, die ſo unheimlich und verräuchert auf die Menſchen hernieder⸗


