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Narramatta und Conanchet : eine Erzählung für die reifere Jugend / nach dem Engl. des J. F. Cooper von Franz Hoffmann
Entstehung
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thigung, ſchien auf einmal den ſeltſamen Zauber zu brechen. Jetzt erhob der Indianer die Spitze ſeines Tomahawk, und die Klinge ſeines Meſſers blitzte aus der Scheide hervor. Marcus ſchwang mit äußerſter Anſtrengung ſeiner Kraft den Kolben ſeiner Muskete, und wollte ihn eben auf den Feind niederſchmettern, als plötzlich ein Schrei, ein Gekreiſch, verſchieden von Allem, was man den Tag über gehört hatte, ganz in der Nähe erſcholl, und augenblicklich den ſchen im Fallen begriffenen Streich der beiden jungen Krieger wie mit Zauberkraft hemmte.

Marcus füblte ſich von Armen umklammert, die kräftig genug waren, ſeine Bewegungen zu hindern, obgleich nicht ſtark genug, ihn zu uͤberwältigen; und ſein Ohr vernahm die bekannte Stimme und die Worte Whittal Rings, des blödſinnigen Halbwilden, welcher laut krächzend ſchrie:

Schlagt ſie todt, die lügenden Hunde von Blaßgeſichtern. Schlagt ſie todt, die räuberiſchen Betruͤger, die uns keine Speiſe gönnen als die Luft, kein Getränk, als das Waſſer!

Der junge Indianer fühlte ſich ebenfalls gefeſſelt und aufge⸗ halten, und als er ſich zürnend umſah, um den Verwegenen zu ſtrafen, ſah er Martha zu ſeinen Füßen, wie ſie mit flehendem Blick und ſchmerzlich gefalteten Händen zu ihm empor ſchaute. Er ſtutzte und gewann eben noch Zeit genug, einen tödtlichen Streich, welchen Einer ſeiner Krieger zu führen im Begriff war, von dem Haupte der Unglücklichen abzuwehren. Hierauf ſprach er haſtig und mit Blitzesſchnelle ein paar Worte in ſeiner Sprache, indem er mit dem Finger auf den ſich noch immer gegen Whittals Um⸗ armung ſträubenden Marcus zeigte, und hurtig fielen Einige der ſtärkſten Krieger über den ſchon halb bezwungenen Krieger her. Ein tauſendſtimmiges Freudengebrüll erſchallte nun auf dem Schlacht⸗ ſelde, und auf das Geſchrei folgte im Obſtgarten eine friedliche tiefe Stille, die faſt eben ſo ſchauerlich war, wie das ihr voran⸗ gegangene Getöſe. Bald darauf aber ließ ſich das langgezogene, furchtbare und ſprechende Geſchrei hören, durch welches der india⸗ niſche Krieger ſeinen Triumph verkündigt.

Mit dem Gefechte im Obſtgarten hörte aller weitere Kampf auf. Denn durch die grellen Töne von dem Siege ihrer Feinde unterrichtet, ſah die Beſatzung der Garniſon deutlich genng ein, daß ſie keinen Ausfall wagen dürfe, wenn ſie nicht ihr eigenes

Verderben und zugleich den Untergang aller Frauen und Kinder

herbeiziehen wollte, welche in der Citadelle eine Zuflucht geſucht

Beobachtu Gebaͤuden vor den

noch imm baͤnden zu bringen; Beſonnen und meht wohl im Feindes z Angſt und feſte, küh ſie nichtr

So

aus, den geräͤth,

Familie nahme i Fenſterl und viel an den Ueberfal ſtörung

daß ma nachgebe ſtaͤnden Gewaltt