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eide an rſoͤhnt. ram zu üͤheſter
diſche
gelegt,
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um fuͤr deine Einrichtung zu ſorgen. Ich ſchenke es dir. Heirathe dein Kaͤthchen, ſobald du kannſt, aber einen Gefallen thue deiner Mutter: bleibet beide bei ihr wohnen. Dem Kaͤthchen ſoll es ge⸗ wiß gut gehen bei mir, und ich werde ihr auch einige Unterweiſung geben können, bis daß meine Erbſchaft aus Holland eintrifft 8
—„Wir wohnen bei euch, liebe Mutter; alle zuſammen bleiben wir in Freundſchaft und Liebe vereint, bis daß der Tod uns ſcheide,“ gab Pauw jauchzend zur Antwort.
—„Ja, ja, ſeid mir eine gute Mutter; ich werde mich eurer Liebe ſtets wuͤrdig erweiſen,“ fluͤſterte ihrerſeits das uͤberſelige Maͤdchen.
—„Wie iſt das doch moͤglich!“ rief Baeſin Smet faſt mit Be⸗ geiſterung.„Arm ſein, und ſich dennoch ſo gluͤcklich fuͤhlen!“
—„So ſeid ihr wirklich gluͤcklich, Mutter?“ fragte Pauw mit inniger Zaͤrtlichkeit..
—„Fa, ja, Kind, ſei nur immer guter Dinge!“ antwortete die geruͤhrte Frau.
—„Nun ſo tanzt und ſingt eins mit!“ frohlockte der Juͤng⸗ ling.„Halten wir ein kleines Proͤbchen von der Hochzeit und ſtim— men wir an das neue Liedchen von Pauwken⸗Frohmuth.“
Indem er ſeinen Eltern, Kaͤthchen und deren Vater die Haͤnde zuſammenlegte, noͤthigte er ſte wirklich alle zu einem Rundtanz.
Luſtig drehten ſich Junge und Alte im Zimmer herum, waͤh⸗ rend der Juͤngling aus voller Kehle dazu ſang, daß es auf die Straße hinausſchallte:
„Schouwvegers fyn van den A. B. Aerdige gasten, Vrolyke kwasten, Schouwvegers fyn van den A. B.
Das Glück reich zu ſein


