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Das Glück reich zu sein / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von August Scheler
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Ihrem Manne auf dem Fuße nachfolgend, ſprach ſie aͤngſtlich:

Ich bitte dich, Smet, taͤuſche mich nicht; denn wenn es nicht wahr iſt, ſo koͤnnte der Schreck daruͤber wobl toͤdtlich fuͤr mich werden.

Schweig, ſage ich, fluͤſterte ihr Smet zu, indem er die Bodentreppe hinaufſtieg;du wirſt uns am Ende noch gar verrathen!

Aber wie und wo haſt du den Fund gemacht? fragte die Frau mit etwas gedaͤmpfter Stimme.

Baes Smet blieb ſtehen, als wollte er die Neugierde ſeiner

Frau befriedigen, noch ehe ſte den Schatz ſelber geſehen.

Du haſt doch wohl gehoͤrt, Treſe, ſprach er,wie ich droben mit meinem Saͤbel rumort habe. Als ich naͤmlich auf den Boden kam, ſah ich zwar keine Ratzen mehr; aber bei dem Herumſchlagen ſprangen noch zwei aus einer Ecke hervor. Sie krochen mir an den Beinen voruͤber und verſchwanden am Mittelbalken, auf dem das Dach ruht. Da trat ich mit dem

Lichte naͤher hin, fand aber weder Ritze noch Oeffnung. Ich

muſterte alle Winkel ſorgfaͤltig durch und kehrte dann wieder nach dem Balken zuruͤck, denn ich konnte mir nicht erklaͤren, wo die zwei Ratzen ſich hinverſteckt haben koͤnnten. Obgleich ich nicht den geringſten Riß im Balken wahrnahm, ſchlug ich dennoch, ich weiß ſelber nicht warum, mit dem Saͤbel dagegen. Das klang aber ſo ſonderbar, als ob der Balken hohl waͤre und ich ſchlug immer weiter darauf zu, in der Erwartung, es koͤnnten ſich wohl Ratzen darin aufhalten. Da ſpringt ploͤtzlich ein viereckiges Brett vom Balken ab, und pluff! es