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Die Dorf-Plage / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. August Scheler
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rne wiſ⸗ du's nur n Reden s verbo⸗

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denn ſonſt mich zu I, ſobald b du ge⸗

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genwaͤrtig waͤreſt, mit lauter Stimme verkuͤndigt— aber dir, in leibhaftiger Geſtalt, wie du jetzt vor mir ſtehſt, duͤrfte ich es nicht herausſagen. Ach wuͤßteſt du's nur einmal, wie wuͤrdeſt du lachen und froͤhlich ſein!“

—„Geh nur deines Weges!“ murmelte Clara, indem ſie ſich von ihm wegwandte;„biſt, ſcheint's, doch nur gekommen, mich zu plagen. Uebrigens, mein Vater kann jeden Augenblick aufſtehen und er wuͤrde boͤs werden, wenn er dich hier uͤber⸗

raſchte.“

—„Warum? es hat mich ja mein Vater hergeſchickt... und uͤbrigens, ſobald ich was hoͤre, bin ich wie der Pfeil aus dem Zimmer.“

„Thut nichts; ich bin verſtimmt; waͤrſt lieber wegge⸗ blieben!“

„Komm her, Clara,“ ſprach der Juͤngling,„ich will dir nun am Ende doch etwas davon ſagen... ich kann's nicht mehr laͤnger verſchließen, ſonſt erſticke ich daran. Aber wirſt du wohl ſchweigen? deinen Vater nichts davon merken laſſen?“

„Sei unbeſorgt; Maͤdchen verſtehen ſich beſſer auf's Schweigen als Buben“, antwortete Clara, indem ſie wieder naͤher herzutrat.

—„So? das ſagſt du wohl, damit ich ſelber ſchweigen moͤge?... Nun, ſchon wieder ſo ein griesgraͤmiſch Geſicht? da kann ich unmoͤglich etwas Luſtiges vorbringen.“

—„Nun, wirſt du bald heraustreten mit der Sprache, Menſchenplager, der du biſt?“.

—„Ja, ja, warte nur noch ein Bischen.“

Er ſchlug die Augen zur Erde und ſchien zu uͤberlegen. 3*

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