Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſeinen Weſen. Vielleicht war Magiſter O., der hier nur den Zuſchauer ausmachte, nicht weniger glücklich. Es that ſeinem Herzen unbeſchreiblich wohl, dieſes herrliche Ge⸗ mälde aus dem Leben zu ſchauen; und als ſein Blick auf Klas Malchus belebte Züge fiel, da ſank etwas Gewiſſſes in ſein Grögglas. Und leben wir noch bis zum nächſten Reichstag, ſagte ſpäter am Abend der Baron halblaut zu Richand, indem er ſein Glas ergriff,ſo würde ich an Deiner Stelle eine Frage in Anregung bringen, die ich für eime der wichtigſten halte. Welche denn? fr

W gte Richard neugierig; denn s war etwas ſehr Merkwürdiges, Klas Malchus ſür eine Reichstagsfrage intereſſirt zu ſehen.

Die Abſchaffung der Fideicommiſſe, dieſe Unnatür⸗ lichkeiten und verwünſchten Verführer zu ſo viel Boſem! Wäre nicht ein ſolches in unſerer Familie geweſen, ſo würden ſich manche Verhältniſſe anders entwickelt haben, und wir wären von unſerem tiefſten Grame verſchont ge⸗ blieben. Möchte ich den Tag erleben, wo Tyringsholm die letzte Spur ſeines unglücklichen Privilegiums verloren hat! Wenn ich dieſe reichen Schätze um mich ſehe er zeigte auf die Kinder ſo danke ich Gott von

anzer Seele, daß ich das Meine gleich unter ſie ver⸗ f ganz daß gleich

theilen kann. Wenn einmal Du eben ſo reich biſt, wirſt Du mich beſſer verſtehen.

Ich verſtehe Dich jetzt ſchon, nickte Richard, indem er mit dem Freunde anſtieß,und ſtimme gleich warm in Deinen Wunſch ein! Wer weiß, was die Zukunſt bringt!

Gott gebe das Beſte! ſiel Klas Malchus ein.Es lebe indeſſen unſer häusliches Glück aber fort mit dm Fideicommiſſen!

Ende des fünften bis letzten Theils.

über ſo viele glückliche