Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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den Perſonen geſammelt hatte, die hier einmal in ver⸗ traulicheren Kreiſen lebten.

Während nun der Graf und die Gräfin, er ebenſo glücklich als Cicerone und Dollmetſcher dienen zu können, wie ſie vom Hören und Sehen, unter fortwährenden Betrachtungen immer tiefer in Louiſe Ulrikas Heiligthum eindrangen, und dabei mehrere Male nach denſelben Zimmern zurückkehrten, nahm Hedwig, die der ewigen Promenade und Beſichtigung von Dingen, welche ſie ſchon oft geſehen hatte, müde zu werden anfing, für ein Paar Augenblicke in einem der einladenden Sophas Platz. In dem dunklen Lichte des myſtiſchen Gemaches erſchien ſie Richard, der mit gekreuzten Armen an der Thüre ſtand, unausſprechlich herrlich. Der kleine italieniſche Strohhut war von ſelbſt auf eine Seite geſunken, weß⸗ halb die andere ihren glänzenden Locken um ſo mehr Freiheit gab. Sie ſtützte das Kinn leicht gegen die linke Hand, während ſie mit dem Sonnenſchirm, den ſie in der rechten hielt, kleine Kreiſe auf dem Boden beſchrieb.

Sie ſind ſchon müde, gnädige Frau? ſagte Richard. Er hatte einen unüberwindlichen Abſcheu davor, Frau v. Brude zu ſagen.

Nein, nicht gerade; aber wir ſind in der That ſchon weit herumgegangen, und in China war ich ſo oft.

Und iſt es wohl möglich, dieſe kleine, wunderbare, aus einem andern Erdtheile hergezauberte Welt jemals ohne Theilnahme betrachten zu können?

Ach ich bin gerade keine ſo große Freundin von dem Wunderbaren! erwiederte Hedwig, welche bei der liebenswürdigſten Verwirrung über ihre Gleichgültigkeit nicht wußte, was ſie in der Schnelligkeit antworten konnte, denn dieſe Gleichgültigkeit empfand ſie erſt heute; ſonſt hatte ſie mit ſtets gleich neuem Intereſſe die Schätz e betrachtet und bewundert, die hier ſowohl für den Schön⸗ heits⸗ und Kunſtſinn, als für den Gedanken eröffnet werden.

Richard betrachtete ſie lange, ohne etwas zu ſagen, aber in ihm ſtiegen frohe, kühne Gedanken empor.Auch