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häuſer erkältet, und dieſe Erkältung, obſchon im Anfang nicht bösartig, ſtieg doch durch mehrere von ihm be⸗ gangene ähnliche Unvorſichtigkeiten zu einer ſolchen Höhe, daß er ſeine Lieblingsgenüſſe mit dem Verluſte ſeines Le⸗ bens bezahlen mußte.
Hedwigs erſter Gedanke, als es ihr in dieſer neuen Lage recht möglich war zu denken, war, ſich für immer von Stockholm zu trennen, und in Mörkedal niederzu⸗ laſſen. Sie weihte dem Andenken ihres Mannes jene natürliche Trauer, die in jeder edleren Frauenbruſt ent⸗ ſteht, wenn ein Band dieſer Art bricht. Es iſt, wenn wir uns ſo ausdrücken dürfen, ein„anſtändiger“ Schmerz, der weder ausbleiben kann, noch darf; aber er tröſtet ſich ſelbſt— und geht vorüber.
Man kann von Hedwig nicht ſagen, daß ſie in die⸗ ſer Beziehung weiten ging, als ſie mußte. Nein, das was ſie fühlte, war nicht tief, aber ſie fühlte doch
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etwas; denn ihr Gatte hatte nie mit einem harten Worte ihr Leben verbittert. Doch war es ein ſüßes Bewußt⸗ ſeyn für ſie, daß ſie ohne Selbſtvorwurf alle ihre Ge⸗ danken wieder den alten Gegenſtänden zuwenden konnte, und darum war ihr das einſame Mörkedal theurer als jeder andere Fleck auf der Welt. Ein geheimes Gefühl bewog ſie jedoch, als ſie ſich ſo vieles Anderen entäußerte, das kleine Landhaus am Thiergarten beizubehalten. Wenn ſie es nicht ſelbſt bewohnen ſollte, ſo könnte ſie es ja vermiethen; und kurz, es war auf alle Fälle gut, auch hier eine kleine Heimath zu beſitzen.
Im Herbſte kehrte Hedwig wieder nach ihrem alten lieben Mörkedal zurück. Der General und Tante Gu⸗ nillg waren beide ſchon vor Jahr und Tag zur Ruhe gegangen, aber ein treuer Freund verkürzte die Winter⸗ abende der ſo einſam lebenden jungen Wittwe. Es war Kapitän Brandler, der Gottlob ſeine erſchöpften Anek⸗ dotenkräfte wieder neu belebt hatte, und überdieß durch tiglichen Umgang mit einem liebenswürdigen und ge⸗


