Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

421

venig für den higen, daß ſie nicht, wie er möglicherweiſe haͤtte glau⸗ n wollte. ben kön. nen, auf ihn wartete rbereitet, den Arme He ddwig! Sie verſuch te keinen Widerſtand. Es der General, war gut, wenn ſie ſich ſo der letzten Möglichkeit einer n zu ihm zu Hoffnung beraubte; vielleicht wurde es dann beſſer. kleines Ver⸗ Nach einer dreimonatlichen Verlobung vermählte ſie , ſich zu er⸗ ſich. Der General fühlte ſich grüklich, der neue Ehe⸗ e anzuſehen; mann war entzückt, und Fräulein Gunilla lächelte un und das Fraͤu⸗ ſlüſ rte frohe Prop phezeiungen für die Zukunft. Aber der Kapitän huſtete und ſagte:Hm, hm! wenn man von Sie nicht ſo dem heitern 5 hen der jan en Frau ſprach. Hedwig

ſelbſt huſtete weder, noch ſa 2:Hm, Hm 1 Aber ſie e kleine Gni⸗ fühlte tief im Herzen, was die heitere Außenſeite ſie um dieß zu koſtete.

Kammerhen Ihre Eheſtandsgeſchichte ward die aller gewöhnlichſte. zzigen kleinen Herr v. Brude hatte zu wenig Schlimmes und zu wenig m blieb, mnd Gutes in ſich, um für ſeine Frau etwas Anderes zu die Erlaubuiß werden, als ein langſames ſchmerzhaftes Zahnweh, je⸗ um ihm das doch ohn⸗ alle Zuſätze von nervöſer zbarkeit; denn

ſeine Laune war Gott ſey Dank die friedli ſte im Hauſe. e, zeigte Haͤ⸗ Er verlangte nur erſtens eine beſt ſtändige Aufmerkſa amkeit, anig hätte ſie nicht gerade auf ſeine Bequemlichkeit, ſondern mehr auf ren Träumen all' die beſondern Redeübungen, womit er ſeine junge beſſer geboten Frau in Erſtaunen zu ſetzen beliebte. Zunächſt liebte er n, eine ſolche es, wenn 9 nicht unterbrochen wurde. Und He edwig war re lang hatte in dieſen beiden Fällen ſo gehorſam und liebenswürdig, weiſen einiger wie eine Frau nur ſein konnte. Sie war unabläſſig geſtellt; jeht, aufmerkſam auf ihre Pflichten; und dieß war ja das irklicht wurde, Geringſte, was ſie thun konnte da ſie ihre Liebe nicht den. zu geben vermochte, welche beiläufig geſagt, der Kammer⸗ fühlte keinn herr nicht vermißte, denn nach ſole cher Weiſe die Dinge ihr nur gleich⸗ zu betrachten, war er, wenn auch nicht angebetet, ſo nzigen ausge⸗ doch unendlich geſchätzt und geliebt von ſeiner Frau. Dieſer Mann, Der General und das alte Fräulein Gunilla wur⸗

och nicht kam, den beide zu ihren Vätern verſammelt, in der frohen doch Zeit u Ueberzeugung, daß ihre Hedwig eine der glücklichſten Frauen ſey? Sie ſagte auch nie das Gegentheil; und