Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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aber der Herr Lieutenant ſich hinauswagt! Nun, da es einmal ſo iſt, ſo haben Sie die Güte, und fahren Si hier bei mir! Mein Schlitten iſt breiter und bequemer, und ich habe dann das Vergnügen, den Herrn Lieutenamt fahren zu dürfen!

Das erſtere nehme ich mit aller Dankbarkeit an, ſagte Richard, und kam durch Blombergs und des jungen Fräuleins vereinte Bemühungen in den Beſitz des möglichſt beſten Platzes. Hedwig konnte ihn gar nicht bequem genug machen, und rückte ſelbſt ſo weit zur Seite, als möglich, damit ſie ihren Nachbar nicht genirte.Aber das zweite, ſetzte er hinzu, und konnte dabei, ſo ſehr er auch litt, ein Lächeln nicht zurückhalten, das zweite iſt wohl noch nie erhört worden. Ein junges Fräulein einen invaliden Lieutenant kutſchirend! Nein, meine Gnädigſte, das wäre zu toll! Haben Sie die Güte, die Zügel meiner rechten Hand anzuvertranen!

Nein, ich danke, darauf gehe ich nicht ein! Es iſt beſſer, der Lieutenant vertrant ſich mir an. Ich fahre immer ſelbſt, das kann Blomberg bezeugen; und jetzt wollen wir die Zeit nicht mit Komplimenten ver⸗ ſchwenden! Sobald wir zu Hauſe ſind, ſchicken wir nach Doktor K. Doch da fällt mir noch etwas Beſ⸗ ſeres ein! Sey Du ſo gut, Blomberg, und nimm den Schlitten des Herrn Lieutenants und fahre nach Sal⸗ ſtadt hinüber! Gruͤße den Doktor vom Papa, und bitte ihn dann Gott gebe nur, daß er zu Hauſe iſt! mit Dir herüberzukommen. Sehen Sie, Herr Lieutenant, wir haben kaum eine halbe Meile nach Salſtadt; es geht ſchnell. Ich weiß, daß man ſich auf Blomberg verlaſſen kann; er ſchafft gewiß den Doktor herbei.

Blomberg, der in dem feſten Glauben lebte, daß kaum ein Engel Gottes an Güte und Freundlichkeit mit dem jungen Fräulein zu vergleichen ſey, hätte um ein Paar Worte des Lobes von ihr den Doktor auch auf zehn Meilen in der Runde aufgeſucht; und ehe der Lieutenant ſeine Zufriedenheit ausſprechen konnte, war

Blomberg ſcho und Fräulein

Meine err das wohlr fährtin mit wohl thaten, für ihre kleinen

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