Teil eines Werkes 
5.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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ie Aerzte kon⸗

verſchone mich te zu meinen ſie mich mit tes Namen in

auf den Ab⸗ ſt, ſagte ſie, gibt es Nie⸗ nn, Niemand,

mag; wenn ſich doch Hoff⸗ k aufziehen zu

ichen Wünſche kauern braucht! meine zärtliche um zu ver⸗ uter denen ich der Tante dieſe ſchon hart iſt, reuden ſo jung es nicht, wenn hutzloſes Kind ich nicht ſo! Berſuchung! irendem Tone iſt ſchon viel, Innen zu hö⸗ Iſabelle, Du hete mir ein, die ſonſt das ausmachen. und es lag Stimme, als ſuchſtäblich

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dieſe Bande lieben können, und ſie wirklich lieben, iſt zweierlei. Das Letztere iſt bei mir nicht der Fall, und ich..

Liebes Iſabellchen, ſprich jetzt heute Abend nichts mehr! bat unſere gute Frau beweglich.Laß mich nur wiſſen, ob Du etwas Beſonderes gegen Graf M haſt?

Nein, nicht das Geringſte, Tante! Er iſt ſehr brav, ſehr angenehm.

Nun wollen wir zur Ruhe gehen, mein Kind! ſagte die Kammerräthin mit einem Tone verhaltenen Entzückens, der Iſabellen zugleich quälte und beunruhigte. Ihr gutes und warmes Herz konnte jedoch nicht geſtat⸗ ten, daß ihre beſte und zärtlichſte Freundin in einem ſo verderblichen Irrthum ſchwebte.Liebes Tantchen, ſagte ſie herzlich,mache keine Pläne, denn ſie ſtranden ganz ſicher! Ich will keinen Mann betrügen, und auch mich ſelbſt nicht durch falſche Vorſpiegelungen täuſchen. Mit dem Tode im Herzen wäre dasemeiner unwürdig.

Aber, meine Kleine, die Worte eines Arztes ſind keine Königsworte, noch weit weniger Gottesworte bedenke, wenn Du dann beſſer, vielleicht ganz geſund würdeſt!

Ganz geſund? rief Iſabelle in einem Tone, deſſen ſchneidender Mißlaut tief in die Seele ihrer betrübten Freundin fuhr.O glaube ja nicht, Tante, ich komme ſo leicht davon, weil ich nicht klage! Fühle hieher ſie ſchob das leichte Nachtkleid bei Seite, das ihre feine Taille umſchloß, und legte die zitternde Hand der guten Frau auf ihre linke Seitefühlſt Du, Tante, wie die arme Haut hier vor Schmerz zuckt? Mit einer ſo ſchweren Stunde, wie dieſe, erkaufe ich die ſchmerzfreien, das heißt die, wo der Schmerz nur nagt. Und ſprich jetzt nichts mehr davon, daß es gut werden könne, bis es bald ſehr ſchlimm weit, weit ſchlimmer als jetzt ſeyn wird!

Gott allein weiß, ſagte die arme Kammerräthin,