Sophie, und iſt damit beſchäſtigt, einige dunkle Tropfen mit vieler Sorglichkeit aufzugießen und ihrem Liebling anzubieten.„So, mein artiges, liebes Iſabellchen,“ tändelte ſie wie eine Mutter mit ihrem verzogenen Kinde, „jetzt nimmſt Du das, und dann trinkſt Du ein klein wenig Waſſer darauf.“
„Tantchen, es plagt mich unſäglich; überdieß hilſt es ja doch nichts.“
„Ei, ich weiß gewiß, daß es das thut, es hilft zu Vielem! Sey nicht eigenſinnig, mein Kind.— Die Wi⸗ drigkeit geht ja ſchnell vorüber!“
Iſabelle nahm die Theeſchale und verſchluckte ihren Inhalt. Sie trank auch etwas Waſſer; dann aber ſank ihr Kopf auf die Hand zurück. Tante Katharine So⸗ phie ſprach kein Wort, ſondern ſing an, Iſabellens ſchöne Haare hübſch aufzubinden und dazwiſchen die glänzenden Wellen zu ſtreicheln.
Ein kleines Stillſchweigen trat ein.
„Nun, wie iſt es?“ ſagte die Kammerräthin ſchnell und in ängſtlichem Tone,„wie iſt es, Du armes Kind, das nie weint! Nein, Du großer Gott, das kann ich nicht länger mit anſehen! Aber es iſt, wie ich zum Vor⸗ aus ſagte, die Reiſe nach Kopenhagen taugte nichts; ich habe nie Zutrauen zu den däniſchen Doktoren gehabt, ſeit mein ſeliger Alter unter ihrer Geſchicklichkeit ſein Le⸗ ben laſſen mußte. Nein, nach Paris— dahin hätten wir reiſen ſollen; es gibt nirgends ſo geſchickte Operateurs wie in Paris.“
„Wie mag nur die Tante ſo ſprechen, da die Tante
ja beſtimmt weiß, daß die Sache nicht ſo glücklich ge⸗
ſtaltet iſt, um den Gedanken an eine Operation zu ge⸗ ſtatten!“ „Ja, aber es ſollte eben ſo weit kommen; und wenn Du mir nur verſprechen willſt, daß wir nächſten Sommer recht bald—“— „Liebe Tante, laß uns nicht davon ſprechen! War⸗ um ſollen wir uns mit Reiſen plagen? In Paris oder
ſonſt wo
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