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„Ja, meine Gattin, meine Geliebte, meine ver⸗
ſoͤhnte Gattin... Dieſer Kuß, dieſer warme und liebevolle Kuß giebt Dir alle Deine Rechte zuruͤck!“
„Er gab mich Gott zuruͤck... O Philipp, Geliebter, lebe... lebe wohl... Sylvia... Alban...“ Als Philipp ſein thraͤnenbenetztes Angeſicht wieder aufhob, entfloh der letzte Seufzer— es war ſeine todte Gattin, die an ſeiner Bruſt ruhete.
Lilia's Vorherſagung war eingetroffen:
„Sobald Dein Kuß meine Lippen heiligt, ſinke ich in Staub.“


