Teil eines Werkes 
22.-24. Bd. (1851)
Entstehung
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wuͤrden anbeten wollen, noch kann das Blut dieſe wei⸗ ßen Wangen durchdringen, das Feuer dieſer Augen ſich wieder entzuͤnden und ein Laͤcheln den Fruͤhling auf dieſe matten Lippen zaubern. Dieſes Wunderwerk waͤre Dir vorbehalten, wenn Du zu mir ſagteſt: Lilia, ich fuͤhle gleichſam einen Hauch der alten Liebe! Und wenn Du Deinen ſo warmen Arm mir entgegenſtreckteſt, daß ich nicht das Froͤſteln fuͤhlte, welches mich im Fie⸗ ber nicht verlaͤßt.

Philipps nichtsſagender Blick gab die Antwort, welche ſeine Lippen verweigerten.

Wenn Du mit ihr vermaͤhlt worden waͤreſt, ſo haͤtte ich nichts gehofft... aber ſie wies Dich zu⸗ ruͤck, ſie.

Mit Rechtle

Und ſie ward gluͤcklich ohne Dich?

Vollkommen gluͤcklich ſie hat Gott vielmal fuͤr dieſe Wahl gedankt und der Mann, den ſie mir vorgezogen, hat auch bewieſen, was die Ehe zu wirken vermag, wenn die Gatten das Hohe und Heilige in die⸗ ſer Vereinigung richtig zu wuͤrdigen wiſſen.

Sie ſind alſo alle gluͤcklich, bis auf mich...

Die 4⁶.

Ich bin auch gluͤcklich. Du taͤuſcheſt Dich Du haͤtteſt noch gluͤck⸗ licher ſein koͤnnen.. Das gebe ich zu... Einſt hatten wir Beide in