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„Das wollte ich meinen— ich habe gewiß zehn,
wo nicht funfzehn Billets von ihr bekommen?“ n „Von ihr— ſie iſt ja jetzt fromm und heilig, die ge
aͤrgſte Betſchweſter, die man ſich denken kann.“ in „Nun ja, es ſteht zu vermuthen, daß ſie mich be⸗ K kehren will. Sie ſoll ſchon ſechs oder acht verirrte T junge Maͤnner bekehrt haben.“ gel „Großer Gott, wie ruhig Sie jetzt von ihr ſpre⸗ nie
chen koͤnnen!“ nie „Nuhig— ja, ſehr ruhig. Sie iſt todt fuͤr mich.“ Ve
„Ja, ja ich weiß ſchon, daß Sie jetzt eine Menge Be
andere kleine Liebſchaften haben, aber...“ ſes „Seien Sie ſo gut, meine liebe Madame Mal⸗ den melin, mir meinen Punſch und meine Cigarren zu be- ſorgen— das iſt in jedem Fall weit angenehmer, als urſ
wenn wir uns in dieſen Gegenſtand noch weiter ver⸗ tiefen.“ † u. „Und doch dachten Sie einmal daran, ſie wieder fer zu heirathen!“ „Nun, was denkt man nicht Alles! Zum Gluͤck 5 ward aus der ganzen Thorheit nichts weiter, als ein lich
bloßes Geruͤcht.“ in — ſer
ode
Eine Stunde war verfloſſen. Der Poet Alexis 35
hatte ſich an ſeinen Schreibtiſch geſetzt.


