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„Es war blos ein wenig uͤble Laune— ich fuͤhlte mich ſo einſam.“ „Da bin ich wohl willkommen?“
„Sehr!“ „Ach, lieber Gott, daß in einem einzigen, kleinen Woͤrtchen ſo vieles Angenehme liegen kann... Aber
hoͤre nur, ich muß Dir erzaͤhlen, daß mein armer Couſin H. ins Waſſer gefallen und ertrunken iſt— denke Dir nur! Ich glaube, die Haͤlfte des Menſchengeſchlechts ertrinkt jetzt.“
„Wie entſetzlich... Und ſo jung zu ſterben!“
„Ja, zum Gluͤck, wenn das Ungluͤck es einmal ſo wollte. Er war weder verheirathet, noch verlobt. Und obſchon ich ihn aufrichtig betraure, ſo werden doch meine Glaͤubiger und meine Freunde ſehr zufrieden damit ſein, daß ich die große Beſitzung Wallby geerbt habe.“
„Du?“
„Ja freilich! Onkel und Tante ſind ja ſchon vor ein paar Jahren geſtorben und deshalb bin ich der naͤchſte Erbe.“
„Ach, mein lieber Sixten, wie gluͤcklich wirſt Du dadurch werden— wie viel Gutes wirſt Du zum Dank dafuͤr thun koͤnnen, daß Gott ſo Viel in Deine Haͤnde gegeben hat.“
„Ich— ſoll dreißig Meilen weit von Tjuſtorp fortziehen?... Nein, dafuͤr danke ich!“
Honorine aͤchelte.


