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zu verſchiedenen Tagen und zu verſchiedenen Stunden geoͤffnet werden ſollten.
Durch dieſe Politik beherrſchte Lilia ihren Geliebten fortwaͤhrend, denn ihre reizenden Briefchen, die in allen moͤglichen Tonarten variirten, waren nicht ſo geſchickt geſchrieben worden, um Widerſtand zu finden.
Auch war die Folge die, daß Philipp jedesmal, wo er ſich von der Erinnerung faſt beſiegt fuͤhlte, ſo⸗ fort eins ſeiner Opiate einnahm, worauf er dann un⸗ mittelbar in einen Zuſtand verſetzt ward, der die lieb⸗ lichſten Traͤume erzeugte.
Endlich hatte er das Ziel erreicht, vor welchem er heimlich bebte und trotzdem, daß er am Morgen ſeinen gewoͤhnlichen Opium zu ſich genommen, hatte derſelbe diesmal doch die Kraft verloren.
Er ſtand wach, voͤllig wach. und nuͤchtern an dieſem Thor, uͤber deſſen Gitter hinweg ſich ihm ein himmliſch⸗ſchoͤner Anblick darbot.
Es war Honorine, mit dem Arm um ſeinen Sohn geſchlungen, der auf den Knien zu ihren Fuͤßen lag und las..
Eine Wolke flog uͤber Philipps Augen, ſie flog auch uͤber ſeine Seele.
Niemals hatte er etwas ſo anmuthig Blendendes, etwas fuͤr das Herz ſo Wohlthuendes, wie Honorinens Antlitz, geſehen oder zu ſehen geglaubt. Er war jetzt


