Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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der ganzen Rede Phöet zdun hit es keine t. Roth mit Dir!. 3

Nun, kommen wir denn nun zur Kritik?* ſagte Adele laͤchelnd,ich daͤchte, es ſtuͤnde uns nun weiter nichts im Wege.

Durchaus nichts es war eben die Betrachtung uͤber Vollkommenheit und Unvollkommenheit, die mir uͤber meine eigene Anſicht erſt Klarheit verſchaffte.

Nun, wohlan! 3

Die Oberſtlieutenantin hat den Fehler wenn man naͤmlich die Tugend jemals zum Fehler anrechnen kann daß ſie allzuvollkommen iſt.

Nun ward Adele ernſt.

Sie mißverſtehen ſie ganz und gar, wenn Sie glauben, daß in ihrem Weſen die geringſte Pedanterie oder Uebertreibung liegt.

Aber gleichwohl.

Sie koͤnnen ſie acß einer 3 bunzan Bekannt⸗ ſchaft nicht beurtheilen. All das Edle, wornch ſie ſtrebt, iſt in dem Adel ihrer eigenen Seele begr Es iſt fuͤr ſie ein unwillkuͤrliches Beduͤrfniß, fuͤr Andere und in Anderen zu leben.

Ja, das ſehe ich ſchon, aber in der wirklichen Poeſie dieſes Herzens liegt doch, wenn Sie mir den Ausdruck erlauben, eine nicht unbedeutende Portion wirkliche Pröſa⸗ 42