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als an Das, was Sie ſehen— und an mir haben Sie w nichts Vollkommenes geſehen.“ u „Dagegen habe ich das geſehen, woran ich glaube.“ re
„Und kann man erfahren, was das iſt?* „Ihre liebenswuͤrdigen Unvollkommenheiten.“
„Nein, das halte ich nicht aus, das iſt unertraͤg⸗ wi lich! Sie wiſſen alſo nicht, daß ich ſeit einem ganzen m Jahre an meiner Vollendung arbeite? Ich habe mir ein⸗ mal in den Kopf geſetzt, ein Muſterbild für mein Ge⸗⸗ n. ſchlecht zu werden. ur „Ach, geehrte Frau, wie beklage ich, daß Sie einen ha ſolchen Vorſatz gefaßt haben.“ S „So, Sie beklagen es?*.. de „Ja, denn Sie werden niemals weiter, als bis an zu
die Schwelle des Tempels der Vollkommenheit kommen.“ ge Adele fing an zu lachen.„Getrauen Sie ſich das
wohl auch meinem Manne zu ſagen, Herr Huͤtte: 9 meiſter?“ ge Was giebt es, was Montin nicht wagen wuͤrde, mir zu ſagen?“ fragte der Doctor, der mit halbem Ohre m hoͤrte. 8 w
„Still, beſter Arnold— es waͤre nicht heilſam fuͤr Dich, die Irrlehren des Huͤttenmeiſters einzuſaugen. ₰ Wir ſind in einem Streit uͤber gewiſſe Dogmen be⸗ griffen.“ al
„Nun, dann haltet Euch dazu, den Streit zu Ende zu bringen, meine Herrſchaften, ſonſt ſage ich zu Montin, ſo


