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ſaß ſie den Muth, vielleicht den einzigen Schutzengel von ſich zu ſtoßen, der jetzt zwiſchen ihr und dem Ver⸗ derben ſtand.
„ Sylvia will nicht gehen... ſie will dableiben, liebe Mama,“ ſagte die Kleine.
„Sylvia wird aber in ihre Stube gehen... ſtill, hier wird nicht geweint— hier haſt Du ein Paar Puppenkleider und auch einige Bonbons... Gunnel, Gunnel, fuͤhre doch das Maͤdchen hinaus!“
Gunnel war jetzt zahm wie eine Sklavin— ihre ganze Kraft war gebrochen— ſie ſeufzte und gehorchte.
„Warum, warum kommt er nicht?“ ſagte Lilia, als die Donnerwolken immer dichter und dichter ſich am Himmel zuſammenzogen.„Es iſt beinahe ſtockfin⸗ ſter... O, was machſt Du, Du, mein Abgott, meine Seele, Herz meines Lebens— weißt Du nicht, daß ich warte, daß ich in dieſer Unruhe vergehe!“
Sie ging zwiſchen den Fenſtern hin und her.
Bald blickte ſie auf die Gaſſe hinaus, um nach dem Manne zu ſehen, den ſie mit fieberhafter Angſt erwartete, bald ging ſie nach der Seeſeite, gleichſam
um das aufgeregte Waſſer zu beſchwoͤren, daß es ihren
Gatten noch zuruͤckhalten ſolle. Aber die Antwort, die
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