Teil eines Werkes 
19.-21. Bd. (1851)
Entstehung
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terielle Duͤrftigkeit, ſo groß, daß ſie ſich allen aͤußeren Blicken entziehen moͤchte, oder auch ein moraliſches Lei⸗ den, welches ſich ſogar dem innern Blick entziehen zu wollen wuͤnſcht. Kurz, um ſich freiwillig in einer dieſer Huͤtten zu verbergen, mußte man großes Beduͤrfniß der Einſamkeit, dagegen aber keinerlei Beduͤrfniß auch nur der allermindeſten Bequemlichkeit haben.

Nichtsdeſtoweniger wollen wir hier einen Mann von verfeinerten Lebensgewohnheiten aufſuchen, einen Mann, der, wenn er ſich in der Welt zeigt, ſtets die untadelhafteſte Eleganz an den Tag legt.

Aber ein uͤberſchnappter Liebhaber leidet an nichts Anderem, als an der Qual, die ſein eigenes Herz uͤberall mit ſich ſchleppt.

In einer der dunkelſten Huͤtten des„Vorgebirges,“ auf dem Gipfel einer ſteilen Felſenklippe erbaut, wohnte gegenwaͤrtig unſer Held. Das kleine Haus beſtand aus zwei Zimmern, eins uͤber dem andern, und mittelſt einer Leiter, mit daneben haͤngendem Seil, kam man durch eine Oeffnung hinauf in die obere Region.

Dieſer Theil der Stadt war ſehr geeignet, ein Geheimniß zu verbergen und deshalb hatte Philipp, nach ſeiner fuͤnftaͤgigen Fahrt nach Norwegen, denſelben zum Obſervationspunkt auserſehen.

Hier ahnte Niemand ſeine Anweſenheit, von hier konnte er den gewagten Verkehr mit ſeiner vormaligen Gattin unterhalten, hier bekam er ihre Billete, hier