Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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ich glaube, mich betrauern wird, im Fall ich das Leben einbuͤßen ſollte.“

„Ach, wie herzlich iſt das von ihr.“

„Ich verſtand ſie; ich wußte, was ſie am liebſten zu hoͤren wuͤnſchte und deshalb antwortete ich: Gott verſchone uns mit einer ſo vergeblichen Arbeit, wie die waͤre, unſern Nachbar zu troͤſten— ich fuͤrchte, daß nicht einmal Honorine das koͤnnte.“

„Gefiel ihr denn dieſe Antwort?“

„Ich glaube es, aber ſie laͤchelte und ſeufzte: Die Maͤnner laſſen ſich alle troͤſten!“

„Ei, wie unbillig!“

„Das iſt nicht ganz richtig, beeilte ich mich zur

Vertheidigung der Maͤnner zu ſagen— Doctor Warvner

zum Beiſpiel— von dieſem glaubt Dick, daß er Je⸗ manden mehr liebe, als alles Andere auf Erden.“

„Aha, Du ſagteſt, ich haͤtte das geſagt?“

„Nun, das war ja auch der Fall! Ich erzaͤhlte ihr Alles und ihre Schmerzen ſchienen wirklich durch den Balſam gelindert zu werden, den meine Worte ihr gaben. Ganz beſonders ſchien es ihr zu gefallen, zu hoͤren, wie gleichguͤltig er uͤbrigens gegen die Frauen⸗ welt iſt und wie vergeblich eine Menge Fraͤuleins und Mamſells Eindruck auf ihn zu machen geſucht haben. Als aber die Schmerzen unertraͤglicher wurden, rief ſie einmal uͤber das andere: Ach, es iſt dennoch zu ſpaͤt, zu ſpaͤt! Ich... ich... Sie redete

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