Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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ſucht— und jetzt bei einem Alter von erſt vierund⸗ zwanzig Jahren oͤffnet ſich das Grab, um ſein Opfer zu verſchlingen.“

Honorine war aufs Tiefſte geruͤhrt. Sie hielt Adelen noch umſchlungen und ſchluchzte mit ihr. Sie wuͤnſchte an dieſem Bette tauſend Zeugen zu haben, tauſend junge Frauen, die ſich in Adelens bleichem An⸗ geſicht haͤtten ſpiegeln koͤnnen, in der Seelenangſt, die ſich in jedem ihrer Zuͤge offenbarte.

Arme Adele— wie lang waren Deine Naͤchte in dieſer letzten Zeit, wie reich waren ſie an Betrach⸗ tungen!

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