Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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gen Bekenntniſſe erfuͤllten Arnold mit Schrecken und Entzuͤcken.

Endlich, endlich ſiegte er! Aber... kam ihm nun der Sieg wohl auch wirklich in die Haͤnde?

Sie druͤckte ſich nicht recht deutlich aus und doch war es nur zu deutlich, daß die Krankheit gefaͤhrliche Fortſchritte gemacht hatte.

Sein Herz bebte vor Todesfurcht und gleichwohl — weil die Poſt in demſelben Augenblicke abging— hatte er die Kraft, einige Zeilen an ſie zu ſchrei⸗ ben, welche vielleicht noch zeitig genug eintrafen, um ihr unterwegs zu einer freundlichen Reiſegeſellſchaft zu dienen.

„Theure, geliebte Adele!

„Nach dem Briefe, den ich in dieſem Augenblicke erhielt, wage ich zum erſten Mal, mich einer Ueber⸗ ſchrift zu bedienen, die Sie nicht beleidigen kann, weil Sie wiſſen, daß meine Lippen dieſe Worte nicht eher laut werden ausſprechen, als bis ich es ohne Gefahr thun kann.

„Nein, keine Vorwuͤrfe— ſie verſtummen alle vor der beſeligenden Gewißheit, daß Sie Ihren Ent⸗ ſchluß nun nicht wieder aͤndern werden.

„Nur Muth! Verbannen Sie alle Furcht, alle Angſt, alle Gedanken an den Tod und die erbleichenden Sterne, denn ſo Gott will, werden ſie noch einmal ſtrahlen, ſo ſchoͤn, wie jemals!