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Deinige enthielt, kam in meine Haͤnde. Ich traf den Boten gerade, als ich auf Dein Haus zuſchritt, um mich bei Beate nach Deinem Befinden zu erkundigen. Ich erbot mich, es abzugeben. Da ich aber ſchon Verdacht hatte, ſo wollte ich Gewißheit haben und ich erhielt ſie.“
„Welche Nichtswuͤrdigkeit!“ keuchte Lilia.
„O, gewiß nicht— im Kriege iſt jede Liſt erlaubt.“
„Im Kriege?“
„Nun, fuͤhrten wir denn nicht einen ſolchen?— Du wuͤnſchteſt einen Mann zu erobern, den Einfaͤltig⸗ ſten, den Beſten— ich wuͤnſchte, meine Heilige zu erobern, wollte mich aber uͤberzeugen, in wie weit der ganze Heiligenſchein falſch ſei. Dein Scharfſinn be⸗ trog Dich— Du fuͤrchteteſt den Stolz des Medizinal⸗ raths und gerade dieſer waͤre ein ausgezeichneter Narr geweſen, um vor den Triumphwagen einer Frau ge⸗ ſpannt zu werden.“
Lilia ſchoͤpfte zwei ſo tiefe Seufzer, als ob eine Centnerlaſt auf ihrer Bruſt ruhte.
„Und in der Ueberzeugung, daß Du in dem gut⸗ muͤthigen Kammerrath das completteſte aller Schaafe gefunden, ſchaffteſt Du Dir einen Gatten, der, ſo Gott will, Dir zeigen wird, daß Dein Triumphwagen, als er uͤber das niedergeworfene Lebensgluͤck eines Mannes ging, doch etwas beſchaͤdigt worden iſt.“
„Was ſind dies fuͤr Worte, die Du Dir zu ſpre⸗ chen wagſt!⸗


