Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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Geſellſchafterin ſein will, die ſtets den Namen, den Du ihr geſchenkt, reſpektiren und in Allem ſo leben wird, daß man ihr nicht den geringſten Vorwurf machen kann, die aber daneben auch die Freiheit haben will, ihre Hand⸗ lungen ſelbſt zu beurtheilen und im Hauſe nach ihrem Plane, ihrem Gutduͤnken zu walten.

Aber auf dieſe Weiſe, antwortete der Kam⸗ merrath mit derſelben Fuͤgſamkeit, die er waͤhrend die⸗ ſer ganzen Zeit gezeigt und wodurch Lilia's Kuͤhnheit immer höher geſteigert worden war,auf dieſe Weiſe bin ich ganz und gar betrogen.

Bei dieſen Worten ſchlug die vormalige Heilige ein lautes Gelaͤchter auf.

Mein armer Walfried, Du mußt Dich vor allen Dingen mit der Wirklichkeit troͤſten, welche geweſen, und demnaͤchſt mit dem Scheine der Fortdauer derſel⸗ ben. Glaube mir, ich werde an Zaͤrtlichkeit und Gehor⸗ ſam keiner Ehefrau nachſtehen, ſo lange wir Zeugen haben. Allein dagegen wird es natürlicherweiſe, wie es nun eben kommt.

Ja, das ſcheint ſo.

Dann regiere ich ganz ſanfte, ganz unſchuldig, verſteht ſich Du kannſt nicht glauben, wie gut ich bin, wenn man mir gehorcht.

Und die ganze Stadt, die mit mir der Meinung war, Du waͤreſt...

... eine wirkliche Heilige ja, war das