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Aber genug von allem dieſen. Mein Brief iſt ſchon zu einem kleinen Buche angewachſen.
„Verzagen Sie nicht ganz und gar an mir! Viel⸗ leicht bleibe ich doch meinem Verſprechen treu.
„Doch ſagen Sie— geht es denn jetzt in Tju⸗ ſtorp?
„Honorinens letzter Brief ließ mich ahnen, daß ſie mir wahrſcheinlich bald in meinem Witwenſtande Geſellſchaft leiſten werde.
„Sie iſt wirklich aufrichtig bekuͤmmert, die gute, verſtaͤndige Honorine. Und doch vermaͤhlte ſie ſich aus Vernunftgruͤnden.
„Vor allen Dingen vergeſſen Sie nicht, Herrn Dick zu gruͤßen und ihm in meinem Namen zu ſeiner Verlobung zu gratuliren! Das iſt ein Paar, welches, Gott ſei Dank, Hoffnung hat, gluͤcklich zu werden.
„Leben Sie wohl, mein beſter Doctor Warvner! Um Sie aber uͤber all den Groll zu troͤſten, den ich ſo eben wegen des Verluſtes meiner geſtuͤrzten Anbeter— die ich gleichwohl, beilaͤufig geſagt, bald wieder erwachen zu ſehen hoffe— Luft gemacht habe, ſage ich nicht blos: Leben Sie wohl, mein beſter Doctor Warner— ſondern ich ſage auch: Leben Sie wohl, mein guter, guter Arnold und ich ſetze hinzu: Haben Sie Geduld mit
Ihrer ergebenen Adele.“ Ein Gerlicht. V. 13


