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andere Rechte abzielen, kann ich mich auf keine Zuge⸗ ſtaͤndniſſe einlaſſen, bevor ich einen Entſchluß gefaßt— und meine Entſchluͤſſe ſind ſtets ſchwankend.
„Sie wiſſen, Doctor, wie aufrichtig ich bin— es iſt dies beinahe meine einzige Tugend— und deshalb geſtehe ich Ihnen, daß ich mit einem Gedanken be⸗ ſchaͤftigt bin, der Sie vielleicht ſehr ſchmerzen und ver⸗ letzen wird. 2
„Koͤnnen Sie ſich wohl denken, mein Freund, daß ich mit keinem geringern Vorſchlage umgehe, mein ge⸗ gebenes Wort zu brechen, naͤmlich naͤchſten Fruͤhling mich der Operation zu unterziehen. Es iſt dies eine Thorheit, ich weiß es und gleichzeitig eine Beleidigung und ein Unrecht an Ihnen, der ſie, um mich zu retten, ſo weit haben gehen wollen, ſich ſelbſt zu opfern und ich verſichere Ihnen, daß es in gewiſſen Faͤllen als ein Opfer angeſehen werden kann, ſein Schickſal mit dem einer Frau von meinem Charakter zu vereinigen.
„Nichtsdeſtoweniger werden Sie mich nun wohl verabſcheuen.
„Aber, um Gottes willen, was ſoll man denn thun, wenn man das Leben liebt, wenn man jung und un⸗ entſchloſſen iſt und wenn man noch nicht von beſtimm⸗ ten Qualen gezwungen wird, ſich der in Frage befan⸗ genen Tortur zu unterwerfen?
„Ich weiß und hoͤre im Voraus alle Ihre Ein⸗ wendungen, die mit einer Berufung auf mein Verſpre⸗


