Teil eines Werkes 
13.-15. Bd. (1850)
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.... Mit⸗ dem nerzen Sie Ver⸗ Ende glaͤn⸗

Koſen⸗ n ſich Adele leuder⸗ oöttiſch ſtolzen

ſchnel⸗

n, mit Sind

ſagte

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Adele keuchend und heftig,„ich bin boͤſe auf Sie, denn Sie ſind ganz gefuͤhllos geweſen! Sie haben vergeſſen daß ich Weib bin und daß der Mann das Weib ſtets, auch in der Schwachheit, reſpectiren muß!“

»Dies gilt von dem Manne blos als Mann be⸗ trachtet, aber Sie werden ganz beſtimmt einſehen, daß dieſe Regel nicht auf den Arzt angewendet werden kann, dem Sie ſich anvertraut haben. Soll er wohl aus pu⸗ rer Artigkeit und um nicht gegen den guten Ton zu verſtoßen, Sie in's Verderben ſtuͤrzen laſſen?“

„Es mag ſein, wie es wolle, Doctor, Sie ſehen, daß ich jetzt die Laune ganz und gar verloren habe.“

„Das ſehe ich recht wohl und da meine geſell⸗ ſchaftlichen Talente— wenn wir auch heute Abend von dem eigentlichen Zweck meiner Reiſe nicht weiter ſpre⸗ chen wollten— leider nicht von der Art ſind, daß ſie Ihre gute Laune wiederherzuſtellen vermoͤchten, ſo wird es vielleicht am beſten ſein, wenn ich Sie bis morgen Vormittag in Ruhe laſſe.“

»Nun, dann bitte ich Sie, gegen elf Uhr wieder⸗ zukommen, Herr Doctor!“

Im naͤchſten Augenblick war Arnold verſchwunden.

Adele begann, heftig im Zimmer auf⸗ und abzugehen.

„Na, das hat ſich allerdings der Muͤhe verlohnt, dieſen Ball anſtellen zu laſſen... einen ſchoͤnen Gewinn habe ich davon gehabt... mein Außenbleiben wird man mit der Neuigkeit zuſammenhalten, daß ich einen frem⸗

Ein Gerücht. v. 3

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