Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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nen, wie ſo viele Andere. Aber dieſe haben Geduld, denn ſie koͤnnen ſich mit einer Vergangenheit troͤſten.

Mit dem Morgenlichte aber wichen die ſchwarzen Gedanken wieder hinweg.

Inzwiſchen ſetzte der Medizinalrath ſeine gewoͤhn⸗

ichen Vormittagsbeſuche und ſeine gewoͤhnlichen Redens⸗ arten fort:Wie geht es Ihnen denn heute, gnaͤdige Frau? Wir werden ſchon zuſehen, daß es niemals ſo weit kommt, uns in unſere vier Pfaͤhle einſchließen zu muͤſſen u. ſ. w., u. ſ. w. Obſchon Adele in gewiſſen Faͤllen geneigt war, der kaͤngeren Art und Weiſe zu huldigen, auf welche der Medizinalrath ein Uebel behandelte, welches er im Grunde fuͤr unheilbar anſah, ſo ward ſie doch von einer heimli⸗ chen Hoffnung, einem groͤßern Vertrauen ermahnt, ſich an Doctor Warvner zu wenden und ſich ſeinen Beſuch auszubitten, wovon der Medizinalrath nicht eher etwas erfahren ſollte, als bis der junge Arzt ihr ſelbſt ſeine beſondere Meinung mitgetheilt haben wuͤrde. Dann konnten die Herren mit einander berathſchlagen, ſo viel ſie wollten.

aufzi

ernſt ſtren⸗ besb⸗

chen liebli

weiß

chen der haͤtte davo