Teil eines Werkes 
10.-12. Bd. (1850)
Entstehung
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als bis er, der Feldherr, den Ort, den er belagerte, be⸗ zwungen und die Fahne der Koͤnigin aufgepflanzt habe.

Aber dies zog ſich lange hin, ſo daß die Koͤnigin eine gute Weile in ihrem Hemd gehen mußte und als endlich die koͤnigliche Fahne aufgepflanzt war und ſie ein anderes anziehen konnte, hatte das erſtere eine Farbe erhalten, welche man nach dem Namen der Koͤnigin Iſabella, die Iſabellenfarbe nannte.

Nichtsdeſtoweniger war Herr Dick, wie ich ſchon geſagt habe, uͤber mein Kleid ganz entzuͤckt und ſagte, er habe in ſeinem Muſeum ein paar iſabellen⸗ farbene Pantoffeln, von denen er glaube, daß ſie fuͤr mich nicht zu groß ſein wuͤrden.

Geliebte, vortreffliche Honorine, denke um Got⸗ tes willen nicht, daß ich auf die Mama boͤſe bin, weil ihre Laune jetzt nicht mehr iſt, wie fruͤher... ach, da waͤre ich ja ſehr undankbar.

Ich bin der Mama ganz entſetzlich gut! Aber die Mama hat ſelbſt geſagt, es ſei beſſer fuͤr ſie, wenn ich nun zu Dir zuruͤckreiſ'te, denn ſie kann es nicht leiden (das weiß ich ganz beſtimmt) wenn Andere auf mich hineinhacken. Ich hoͤrte ſogar einmal, als ich unverhofft eintrat, daß ſie zu Tante Elſa ſagte:

Laß mir meine Kleine gehen, die iſt noch in ganz andern Haͤuſern angenehm geweſen... und Tante Elſa ſchwieg, denn ſie hat viel Reſpekt vor Mama, die

zen 1 ihr im Hausweſen ſehr beiſteht, ſeitdem die Haushaͤlterin