„»Mein Gott, erbarme dich, nimm mir den Vet⸗ ſtand! Der Freund, dem ich meinen hoͤchſten Scha anvertraute, die Gattin, der ich meine Ehre anbefahl...
„Und ich lebe noch.. ich lebe, weil eine Stimm im Sturme ſich hoͤren laͤßt... ja, ja, eine Stimme *. ich weiß, weshalb ich leben muß.
„Flieh hin zum Abgrund Du, ſtuͤrz' in des Pfuhles Bettt, Ach, hoffe niemals mehr, daß ich Dich wieder rette!
Wenn in des Jammers Schooß die Reu' dann reget ſich, Wird dann ein Menſch wohl ſein, der Mitleid hat fuͤr Dich? Der Donner des Geſchicks mag brauſend Dich umhallen!
„Siehe da, Verbrecherin, meinen Abſchied!
„Die Donner der Reue werden einmal vor Dei⸗ nen Ohren hallen... bis dahin genieße die Freude, zu wiſſen, daß Du eine Menſchenſeele gemordet haſt.
„Aber dieſe Seele wird Dich verfolgen— hoͤrſt Du— ſie wird Dich in der Nacht rufen, wenn Du vergebens Ruhe ſuchſt.
„Verdammt, verdammt, verdammt... durch Dich!il«
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