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„Das war kein Patient, ſondern des Doctors gutet Freund, Herr... 4
„Lisbeth, Lisbeth, wo ins Teufels Namen“— Arnold fluchte niemals, aber jetzt geſchah es doch— „wo ins Teufels Namen haͤlt Sie denn Haus?— Im ganzen Hauſe habe ich Sie vergebens geruft!“ ſchrie der Doctor und ſtuͤrzte hervor.
„Ach Du mein Herr Jeſus, was iſt denn los?“ ſchrie Jungfer Lisbeths gellende Stimme zuruͤck.
„Nun, es iſt weiter nichts los, als daß Sie zu dem Patienten hineingehen ſoll, der kranken Frau, die heute Nacht hier bleibt.“
„Der kranken Frau?“ ſtammelte Lisbeth,„die..“
Ein Geraſſel von Wagenraͤdern draußen vor der Pforte gab genuͤgenden Aufſchluß, welche Partie die kranke Frau ergriffen hatte.
Lisbeth ſtand mit offenem Munde da.
„Aber mein himmliſcher Vater, wußte denn der Herr Doctor nichts davon, daß ſie abreiſ'te? Sie ſprach noch von den guten Verordnungen des Herrn Doctors
und ich...“ „Geh' Sie hinein! Kuͤnftig wird es wohl am 2
beſten ſein, wenn ich ſelbſt die Schluͤſſel behalte, da ſie auf dieſe Weiſe gemißbraucht werden.“
Und mit der auf Beſtrafung eines nachlaͤſſigen Dieners berechneten Autoritaͤt eines erzuͤrnten Haus⸗


