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dem Blicke, der, den hoͤchſten Ahſcheu verrathend, dem ihrigen begegnete, war Lilia's momentaner Taumel ſo⸗ gleich wieder verſchwunden.
Sie ſchleppte ſich wieder zu dem jungen Arzte, der ſich einige Schritte von ihr entfernt hatte und umfaßte ſeine Knie.
„Erbarmen, Erbarmen.. uͤberlaſſen Sie mich nicht mir ſelbſt! Ich weiß nicht, was ich thue.. nein, bei der ewigen Barmherzigkeit, ich weiß nicht, wel⸗ ches Ende das nehmen ſoll...“
In dieſem Augenblick— die bei dem Auftritte betheiligten Perſonen hoͤrten und bemerkten jedoch nichts
— oͤffnete ſich die Thuͤr zwiſchen dem großen und dem kleinen Saal und leiſe Schritte nahten ſich dem Eiſk⸗ gange zwiſchen dem Vorgemach und dem Schlafzimmer.
Dieſer Eingang war mit keiner Thuͤr verſehen, ſondern blos mit einem Vorhange, den der Doctor her⸗ untergelaſſen, als er das erſte Mal hereingekommen war.
Dieſer Vorhang bewegte ſich jetzt leiſe auf die Seite und ein Meduſenhaupt zeigte ſich in der Oeff⸗ nung.
Es war eine voruͤbergehende, kaum bemerkbare Verruͤckung, aber die Augen, welche hereinblickten, hatten geſehen, daß eine als Knabe verkleidete Frau den Doctor auf den Knien anflehte, daß er ſie nicht verlaſſen ſolle *


