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„So laß ihn in den kleinen Saal treten und da⸗ ſelbſt warten.“
Philipp legte wieder ſeinen Brief zuſammen.
„Beſorge doch erſt Deine Angelegenheiten, Arnold ſagte er;„dies da koͤnnen wir aufſparen, bis Du frei biſt.“
Ein neues Pochen an der Thuͤr des gelben Zim⸗ mers.
„Allerdings, Philipp,“ ſagte Arnold mit einer
Stimme, die nachgerade ihre Ruhe zu verlieren anfing,
„allerdings muß ich Dich beim Worte nehmen, aber dann mußt Du auch in das Vorzimmer gehen, denn ſiehſt Du, die armen Patienten wollen gewoͤhnlich von Zuſchauern nichts wiſſen... Du verſtehſt mich, nicht wahr?“
Auf dieſen Wink erhob Philipp ſich ſofort und verſchwand, ohne ein Wort zu ſagen, in den kleinen Saal.
Arnold ſchoͤpfte tief Athem und ſeine Wange roͤ⸗ thete ſich von Verdruß, waͤhrend er nach dem Zimmer eilte, wo die ungeduldige, kranke Frau verweilte.
„Mein Gott,“ rief er in dem Augenblicke, wo er die Thuͤr oͤffnete,„was denken Sie nur, Lilia! Iſt denn die Sache ſo eilig, daß Sie keine Ruͤckſicht auf die An⸗ weſenheit Ihres Mannes nehmen?“ Er ergriff heftig ihre Hand, um ſie nach dem Sopha zu fuͤhren.
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