Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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„Willkommen, lieber Philipp! Nun, es iſt ziem⸗ lich lange her, daß Du das letzte Mal hier warſt.“ Es verſteht ſich, daß der Doctor ſeine Stimme,

die ſonſt leiſe und ſehr melodiſch war, ſehr laut erhob.

„Aber weshalb,“ fuhr er fort, nachdem er mit dem Freunde einen Handſchlag ausgetauſcht,„weshalb haſt Du Dich denn hier niedergelaſſen, wo wir jeden Augen⸗ blick geſtoͤrt werden köͤnnen? Komm herein zu mir, da iſt es weit gemuͤthlicher!“

„Nein, ich danke, ich danke, ich ſitze ganz gut hier im Schaukelſtuhle.“

„Aber auch mitten im Zuge.“

„Ach was da, es wehet ſo friſch durch das Fenſter

. Weißt Du, ich habe Briefe von meinem ehrlichen

Dick bekommen.“

„Nun, das iſt erfreulich!“

„Ja wohl, ſehr; es hat mich wieder belebt und einen neuen Gedanken in mir erweckt. Die Sache iſt ſo, ſiehſt Du, daß...

Ein Pochen an der innern Seite der Thuͤr zu dem gelben Zimmer, unterbrach hier die Freunde.

„Es iſt Jemand da drin, der Dich erwartet, wie mir jetzt einfaͤllt. Genire Dich nicht nach mir.“

„Na, es wird wohl nicht ſo eilig ſein,“ meinte de Doctor mit einer Gleichguͤltigkeit, die ſonſt nicht ſeine Art und Weiſe gegen die Kranken war.„Inzwiſchen doch ein paar Worte mit der Perſon ſprechent

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