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„Iſt es ſo beſſer?“
„Etwas... aber ach, ich bin zu ungeduldigl“
„Nein, gewiß nicht— wie kann man geduldig ſein, wenn man leidet!“
Am Tage vorher hatte Doctor Warvner zu einer
andern F
Vor allen Dingen muß man ſich bemuͤhen, ge⸗ duldig zu ſein— ein unaufhoͤrliches Jammern kann die Schmerzen unmoͤglich lindern!“
Jetzt kam der kleine Alban herein, aber das Fieber ward durch ſein Laͤrmen und Schwatzen verſchlimmert.
Und deshalb durften die Kinder heute nicht bei Mama ſpielen. Und eben ſo wenig den naͤchſten, ſowie den auf dieſen folgenden Tag.
Denn es war ein ganz hartnaͤckiges Fieber. Wer in Himmels Namen haͤtte wohl nicht von der Lang⸗ ſamkeit dieſer die Geduld auf's Aeußerſte treibenden Wundfieber gehoͤrt!
Doctor Warvner, der allerdings nicht ſeine Praxis — dazu war er viel zu gewiſſenhaft— wegen dieſer
wichtigen Kriſis verſaumte, war doch der Meinung, daß
er derſelben ſeine ganze verfuͤgbare Zeit und Sorgfalt zu
widmen habe.
Auch war ihm niemals irgend ein Krankenbote ſo ungelegen gekommen, als die, welche ihn ſtoͤrten, wenn er, neben Lilia's Sopha ſitzend, ſeiner liebenswuͤrdigen
Patientin laut vorlas, welche jetzt, da ſie ſich ein wienig
rau, die er ebenfalls zu behandeln hatte, geſagt: i
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