Teil eines Werkes 
1.-3. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und den,

ver⸗ und der

irv⸗

erſt eine eine hſte

raf.

Sie erde daß was ab⸗

Be⸗ Vort

2⁰0⁵

zu ſagen, wohl aber etwas zu ſehen, ſah ſich jetzt ge⸗ noͤthigt, ſich zuruͤckzuziehen.

War ſie, dieſe reizende, kleine Mutter, vielleicht mit den Blicken wirklichen Wohlgefallens unbekannt, womit der ernſte Doctor zuweilen ihre kleinen, natuͤrlichen Co⸗ moͤdien anſah? Wahrſcheinlich nicht, weil ſie ſehr oft ihm eine Augenweide, oder vielleicht, richtiger geſagt, ſich ſelbſt eine kleine Zerſtreuung bereitete.

Allein im Salon ging der junge Doctor, um nach Art eines Hausfreundes vor dem Kamine Platz zu neh⸗ men, waͤhrend er die Ankunft der Wirthin erwartete.

Waͤhrend des letzten Vierteljahres es waren im Ganzen erſt ſechs Monate, ſeitdem Doctor Warv⸗ ner ſein Amt bekleidete war ſeine Praxis aͤußerſt bluͤhend geworden und man hatte ſo weit die kleinen An⸗ tipathien gegen ſeinen ſogenannten Stolz und ſeine ver⸗ meinte Langweiligkeit welche, wie man ſpaͤter bemerkte, nicht aus Mangel an Theilnahme herruͤhrte uͤberwun⸗ den, daß ſowohl Maͤnner als Frauen ihn zu ihrem Ver⸗ trauten auserſahen.

Der Mann, ſo hieß es, hat etwas ſo Geſetztes, etwas ſo Ruhiges und Grundehrliches, daß man auch andern Rath von ihm begehren kann, als den, welcher ſeinem Berufe zukommt.

Ob dies angenehm auf ihn einwirkte, oder ob es ihn im Gegentheil beſchwerte, ließ ſich nicht leicht errathen, weil er ſich in dieſer Beziehung niemals ausſprach; aber