13. Der Abſchied.
Es war eine Wahrheit, welche Philipp ſeinem Freunde Arnold geſagt: Er wuͤrde nicht die Laſt ertra⸗ gen haben, ein reicher und gluͤcklicher Mann zu ſein, da⸗ fern er nicht einmal in einer andern Atmoſphaͤre haͤtte aufathmen duͤrfen.
Die Zeit dieſer Ruhetage nahte nun heran— die letzten Tage des Januars waren zur Reiſe beſtimmt.
Niemals hatte Lilia ihren Mann zu uͤberreden geſucht, von dieſen Reiſen abzuſtehen, aber er merkte wohl, daß ſie nicht nach ihrem Geſchmacke waren. Und niemals hatte er ſie zu uͤberreden geſucht, ihm Geſellſchaft zu leiſten.
Sie hatten, wie dies bei Neuvermaͤhlten ſehr haͤu⸗ fig zu geſchehen pflegt, eine Reiſe gemacht, auf der auch Stockholm beſucht ward, aber das war keine Erho⸗ lung fuͤr Philipp, was er auch am beſten dadurch be⸗


