von dieſen Erſparniſſen erhaͤlſt, auf die Dauer fuͤr Dich zu gering iſt.“
„Nun, wenn es nicht zureicht, ſo...“
„Nun, was dann?“ fragte die Mutter eifrig. „So werden wir ſchon ſehen!“
Und an einem ſchoͤnen Tage ſchrieb die Lectorin an ihren Sohn, welcher ſich damals in Upſala befand:
„Du haſt nun Alles erhalten, was Du auf dieſes Jahr zu bekommen haſt, Philipp! Fuͤr die uͤbrige Zeit mußt Du Dir alſo ſelbſt durchhelfen.“
Philipp antwortete:
„Es iſt gut Mama! Naͤchſte Woche werde ich mir eine Stelle verſchaffen. Allerdings verzoͤgert das meinen Grad um ein oder zwei Jahr, aber ich habe ja keine Eile.“
Wieder ſchrieb die Mutter:
„Wenn es Dein aufrichtiger Ernſt iſt, Philipp, mit Fleiß zu ſtudiren, ſo kann ich Dir von meinem eigenen Gelde etwas vorſchießen.“
„Das werde ich niemals annehmen,“ lautete die zweite Antwort des Sohnes.„»Ueberdies wuͤrde ich mir ſelbſt Vorwuͤrfe machen muͤſſen, wenn ich vielleicht doch nicht dazu kaͤme, mit Eifer zu ſtudiren und man kann nicht recht heiter ſein, wenn man einen Vorwurf
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