Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
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Richtung wie aus Stelle in g eſch ick⸗ t, dieſer oth vom Mangel zuziehen. anz an⸗ ntaͤgigen r kühne Sinn, es Weib denken, ermögen r, doch andern könne. jn, daß Körkedal dieſes einen Wogen

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klug, um mit ihm um den Beſitz des erſehnten Gegen⸗ ſtandes zu kämpfen, vermied er jede Berührung mit dem Baron, in der Hoffnung, Alles zum glücklichen Schluſſe gebracht zu haben, ehe vieſer nur einmal Unrath ahnte. Der Stallmeiſter ſuchte auf Mariens Vater einzuwirken, was ſehr leicht war, da die Lieblingsſchwäche de ſtets klar am Tage lag; und gerade dieſe Schwac war es, was Günthers eine Eingebung vom Himmel zu ſeyn ſchien, doch nein! dieß wagte er nicht zu ſagen, aber eine Eingebung ſeines guten Genius mußte es ge⸗ weſen ſeyn: Marie nach Stockholm an die Oper zu bringen, wo ſie von jeder Bewachung ferne war! Bei dem bloßen Gedanken an einen ſo günſtigen Ausgang klopfte ſein Herz mit Heftigkeit. Natürlich ſparte er keine Mühe, um dem Kapellmeiſter einzureden, daß Mariens Stimme ohne Zweifel das größte Auſſehen erregen würde, und daß ſeiner Ueberzeugung nach aller Grund vorhanden ſey, um den Plan ſo ſchnell als mög⸗ lich in's Werk zu ſetzen.

Um ſeine uneigennützige Abſicht darzuthun, der Stallmeiſter an einen guten Freund in Stockholn

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nur erwarten konnte. Marie ſollte auf alle Art be⸗ ſchützt, jede Sorgfalt ſollte ihr gewidmet werden.Es iſt recht ſchlimm, ſetzte der Stallmeiſter noch hinzu, daß ich keine Hoffnung habe, Marien hören zu duͤrfen, denn meine Dienſtverhältniſſe halten mich auf dem Lande feſt; aber es wird mir immer ein Vergnügen gewähren, wenn ich in den Zeitungen von ihren Triumphen leſe.

Nach dieſen gefährlichen Vorſpiegelungen und be⸗ ſonders nach der Ankunft des glaubwürdigen Briefes träumte, wie wir wiſſen, der Kapellmeiſter Tag und Nacht von nichts als der Oper und Marie. Er ſah ſie in allen möglichen Rollen, deren er ſich noch aus ſeiner eigenen Theaterzeit her erinnerte, und ſtets war ſie be⸗ kränzt und beklatſcht. Der arme Kapellmeiſter gerieth am Ende in einen wahren Eitelkeitsſchwindel.