Teil eines Werkes 
1.-4. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ner liebenden Tochter an den kränklichen Alten zu ver⸗ ſchwenden.

„Ach, Malchus!“ ſagte ſie zu dem Oberſten, und deutete unter ſtillen Thränen nach dem dunklen Gemache, deſſen halb geöffnete Thüre einen hinlänglichen Blick in die Wohnung des Todes gewährte.„Ach Malchus! mein Vater, mein alter, theurer Vater— jetzt iſt er nicht mehr!“

„Ja,“ ſeufzte der Oberſt nach einem kurzen Blick in das Leichenzimmer— Leichen und Leichenzimmer ge⸗ hörten im Allgemeinen unter die größten Antipathieen des Oberſten—„es iſt hart, ſehr hart, meine gute Ebba!“ er drückte der trauernden Tochter die Hand, und blinkte ſtark mit dem Augenwimper, um die Thräne vollends herauszudrücken, die noch beſcheiden dort ſaß. Indeſſen iſt es meine Pflicht, daß ich mich zu beherr⸗ ſchen ſuche, um bei dieſer traurigen Gelegenheit meine arme Eugenie zu ſchonen.“

„Eugenie, jal! warum iſt ſie nicht hier? warum war ſie in den letzten Tagen nicht hier?“ rief die Ma⸗ jorin und ſah mit einem vorwurfsvollen Blick auf ihren Schwager.

„Sie iſt zu ſchwach, um es in die Länge an einem Krankenbette auszuhalten, und eben vorhin wurde ſie von Deinem Briefe ſo heftig ergriffen, daß ich ihr al⸗ les Ernſtes zureden mußte, um ſie zum Daheimbleiben zu vermögen.“

„Ach, mein liebes, liebes Tyringsholm!“ ſeufzte die Majorin, ohne auf die Antwort ihres Schwagers zu hören. Aber der Oberſt, der ihre Gefühle nicht be⸗ griff, ſagte, weil er dies für den letzten Troſt hielt, zu ihr:„Sey überzeugt, liebe Ebba, daß Tyringsholm ſtets für Dich und die Deinen eine bleibende Heimath bleiben wird.“

Es lag eine einfache und freundliche Offenheit in dieſen Worten, wie ſie ſich noch nie in der Ausdrucks⸗ weiſe des Oberſten gefunden hatte. Er wollte Vertrauen

einflöß wöhnl dieſes ſollte ſehend aber i mächti ſich e würde genen das ſe

Kinde was i

6 E— b die L2 der G hatte Tyrin kehrt, die F Ausdr heiten liegen eine

ſich i die g lenen zeugt gange der tete und