ſtirbt gſtens Frau ß der tte ſie ärzere dieſen s die fftigen Be⸗ ver⸗ Arm
i dem mir, fol⸗
cham⸗
ei ſo
31
innerer Bewegung zitternd, doch etwas nach Hochmuth ſchmeckte,„es iſt dieß kein gewöhnlicher Krankenbeſuch: Die Sache iſt von Wichtigkeit, von der äußerſten Wich⸗ tigkeit, weßhalb ich Sie bitte, daß Sie die Güte haben mögen, mir ohne die geringſte Zögerung Geſellſchaft zu leiſten.“
„Ich hoffe, mein Herr,“ antwortete unſer braver Doktor etwas ärgerlich,„Sie verlangen nicht, daß ich Ihnen im bloßen Hemde nachſpringen ſoll?“ Und mit einer kurz angebundenen Geberde, die Manning nie ge⸗ gen einen armen, demüthigen Mann gebraucht haben würde, ſchlug er die Thüre wieder zu und zog ſich in das eheliche Heiligthum zurück.
„Was, um's Himmelswillen! war das für ein Büf⸗ fel, für ein Grobian, der mich ſo erſchreckte?“ fluͤſterte die Frau, und ſtreckte vorſichtig den Kopf unter der Decke hervor, in die ſie ſich gehullt hatte.
„Das weiß der Teufel!“ war die lakoniſche Ant⸗ wort ihres Mannes, während er das Oberſte zu unterſt kehrte, um gewiſſe verloren gegangene Kleidungsſtücke zu finden.
„Das iſt beſtimmt ihr Verführer, deß bin ich ge⸗ wiß; er ſah mir gerade ſo aus,“ fuhr Frau Manning forſchend fort.
„Aber ich glaube, der Teufel ſelbſt iſt mit meinen Unterhoſen davon gefahren! Henriette,— hörſt Du denn nicht— wo ſind meine Unterhoſen?“
„Kannſt Du denn verlangen, daß ich ſie in Ver⸗ wahrung nehmen ſoll?“ erwiederte die Frau mürriſch; aber in dieſem Augenblick fiel ihr Auge zufällig auf ih⸗ ren ganz zierlich über dem Stuhle hängenden weißen Rock, und es ging ihr das entſetzliche Licht auf, daß es das genannte ihrem Manne zugehörige Kleidungsſtück geweſen war, welches ſie in der Eile ergriffen hatte. Mit einigem Beben war ſie jetzt genöthigt, einen Wink über den unangenehmen Fall zu geben, indem ſie dieſel⸗ ben wahrſcheinlich draußen verloren habe, da ſie in ih⸗


