naſſen
it iſt leber⸗ kannt nicht enken,
Lob
muelle Lha⸗
Ge⸗ ſelbſt amen holen Stube dern , ſo mig⸗ rzen, men⸗ onne, tter⸗ n in bilde
IX
in lieblich einſamen Wieſengründen, aber auch wahrhaft chineſiſche Figuren und Verirbilder und Menſchenruinen, und das Alles von einer Wahrheit der Empfindung durchweht, die uns das Neue lieb und heimiſch, das Alte neu macht.
Wenn wir aber müde geworden ſind im Herumwandern, ſo ſchiebt ſie uns an einem ſchattigen Platze den Lehnſeſſel der Häuslich⸗ keit hin, und beſchreibt uns die Umgebung ſo ſorgfältig detaillirt, daß wir uns ganz heimiſch darin fühlen und in aller Behaglichkeit die Ge⸗ ſtalten erwarten, die ſie auf's Neue an uns vorüberzaubern wird, oder nimmt ſie uns fort im Flug ihrer Phantaſie und läßt uns auf einem hohen Punkte nieder, wo wir hinaus⸗ ſchauen in das bunte Treiben der Welt oder hinauf an die ewigen Sterne, in den Hochzeit⸗ ſaal mit den tauſend flimmernden Kerzen oder in die ſchweigende Nacht des Grabes. Denn
es iſt ein weiterer Vorzug von ihr, daß ſie, dbſchon Frau, doch niemals blos ihre Helden in die Brautkammer führt, ſondern ſehr oft mit ernſter erhebender Hand zu den eiſernen Pforten des Todes weist.


