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Plätzchen darbot, welches ſie ſuchten, um dort ihre be⸗ ſondere Freude zu genießen.
„Siehſt Du, meine kleine Najade, daß ich zurück⸗ komme! Siehſt Du, daß ich ein ehrliches Gemüth und ein treues Herz habe! Und laß mich nun wiſſen, ob Du für mich ſo ſchön geworden biſt— ja ſo ſchön, daß ich mehr denn ſtolz werde über meine kleine Frau!“
„Frau!— ſollte es denn wirklich Ernſt ſein?“
„Ernſthaft ſoll es auf keine Weiſe werden: wir werden einig, daß wir Alles leicht nehmen wollen, denn wenn wir uns auch, wie das Sprüchwort ſagt, auf eine Hütte und ein Herz heirathen, ſo ſind wir dennoch Beide nicht unbekannt mit der Wirklichkeit der Hütte.“
„Das iſt wahr!“ ſagte Nanny lächelnd und noch mehr verſchönert von ihrer Glückſeligkeit.„Und nun bin ich alſo...“.
„ Braut!“ fiel Gottlieb ein, indem er ſie jubelnd in ſeine Arme ſchloß.
Und welch ein Jubelfeſt wurde nicht an dieſem Abende in dem rothen Häuschen gefeiert!
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Als die Neuigkeit von Gottlieb's Verlobung nach Almwik kam, weiſſagte die Patronin, es würde„aus Allem nichts als Elend werden.“
Der Patron Fabian, welcher Gottlieb im Stillen unterſtützte, weiſſagte nichts; doch ſpäterhin, da ſowohl das ökonomiſche, als auch das eheliche Glück des jungen Paares befeſtigt war, pflegte er bisweilen darauf hinzu⸗ deuten, daß es Männer gebe, die mit einer armen Frau ſehr glücklich ſein könnten.
„Aber das,“ entgegnete die Patronin mit Nachdruck, „iſt noch kein Grund für einen armen Mann, daß er das Glück nicht zu ſchätzen wiſſen ſollte, welches ihm in einer reichen Frau zugefallen!“ gE
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