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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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auf der letzten Reiſe ſo ſchwach geweſen, daß er nicht mehr zur See geht.

Nun das war wohl nicht ſo angenehm? Er war Dir ein Capitän, wie Du ihn gewiß nie wieder erhältſt.

3Ich bekomme keinen Capitän mehr: ich werde jetzt ſelbſt Capitän der Rheder hat mir das Anerbieten ge⸗ macht, daß ich das Fahrzeug führen ſoll!

Was ſagſt Du? in Gottes Namen! Aber das iſt ja doch ganz unmöglich?

Das ſoll ſchon möglich werden; denn mein alter Capitän hat mich ſo empfohlen, daß Herr Lund, um alle Schwierigkeiten zu heben, mir vorſchießt, was ich zu dem Schiffereramen brauche; und ſobald das Weihnachtsfeſt vorbei iſt bis dahin ſtudire ich zu Hauſe reiſe ich, und dann wirſt Du die Gattin eines Capitäns und reiſeſt im nächſten Frühjahr mit Nanny und dem kleinen Con⸗ rad nach Göteborg, um die Schute einzuſegnen, ehe ich mich in die See begebe.

Still faltete Magda ihre Hände. Ihr Dankbarkeits⸗ ſeufzer war inbrünſtig eine ſolche Höhe des Glückes war faſt allzu groß.

Ragnar umarmte ſie ſchweigend.

Ich wollte geſtern nichts ſagen, denn ich meinte, es würde ſo ſeierlich ſein, wenn ich es hier erzählen könnte, hier, wo wir Calle ſo nahe ſind, der Dein Glück immer über ſein eigenes ſetzte.

Dank, Dank! ſagte Magda, indem ſie die Freuden⸗ thränen aus ihren Augen wiſchte.Jetzt weiß ich, fuhr ſie fort,warum ich in dieſem Jahre ſo viele Glücks⸗ blätter gefunden habe!... Herr Gott, Ragnar! die Frau eines Capitäns!... und noch eben ſo gut biſt Du mir jetzt?

Jetzt und ewig, meine Magda!... Und einen Hut ſollſt Du bekommen, ſo fein wie irgend einer... und einen Kaſimirſoawl... und ein ſchwarzes levantinenes Kleid das verſpreche ich Dir!

Laß uns nun in des Himmels Namen nach Hauſe

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