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ich verſtehe es doch, daß der Paiton Magda mit unred⸗ lichen Gefühlen verfolgt, hat... und wenn ich dem Calle glauben darf.
„Was?“ fragte Gottlieb eifrig.
. ſo iſt unſer ganzes Unglück aus Rache von dem Patron angeſtiftet, weil Magda es ihm beſtimmt abſchlug, ihm... ihm... einen Kuß zu geben.“
„Wie?— wollte er einen Kuß kaufen?“
„Ja, für Calle's Freiheit.“ Nanny erzählte nun das ganze Ereigniß vor und nach der Jagd, ſo wie Calle es erzählt hatte.“
Nachdem Gottlieb eine Weile über die mitgetheil⸗ ten Umſtände nachgedacht und ſie mit einander verglichen hatte, kam er wirklich ebenfalls zu derſelben Ueberzeu⸗ gung, die Calle gehegt hatte, aber er ſah in dieſer Mittheilung zu gleicher Zeit einen Ausweg, ſeinen eigenen Plan zur Befreiung des alten Lönner auszu⸗ führen. Inzwiſchen fragte er nur, ob der Patron ſich ſeit dieſer Zeit nicht mehr hätte ſehen laſſen.
„Ich habe mehrmals bemerkt, wie er hier umher⸗ geſchlichen iſt. Vielleicht hat er Magda allein treffen wollen, aber das iſt ihm nicht gelungen... und um Ragnar's willen würde ſie es niemals wagen, eine Hülfe anzunehmen, wenn auch der Patron ſie anböte.“
Ais Sottlieb nach Almwitk zurückgekehrt war, ſo erfuhr er, daß ſein werther Onkel— der, wie er wußte, ſchon ganz früh am Morgen verreist war— erſt ſpät am Abend zu erwarten ſei.
In dieſem Zufalle ſah Gottlieb anfänglich nichts Anderes, als ein widriges Schickſal, das ſeine Ope⸗ rationen um einige Stunden verzögerte; bald aber ſiel es ihm ein, daß dieſe Reiſe vielleicht mit den gehei⸗ men Liebeswanderungen des Patrons in Zuſammenhang
ſtehen könnte. An jenem Abende, da er Magda über⸗ Fraſchte, um aus Calle's Diebſtahl Gewinn zu ziehen,
war er ja benfalls verreist geweſen— natürlich aus
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