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Schwägerinnen ſtahl, ſo war es, wenn beide den glei⸗ chen Gedanken hatten, nämlich die Hoffnung, daß die kleine Bewirthung dem Vaier ſchmecken würde.
Endlich war der Augenblick der Einſchiffung ge⸗ kommen. Sogar die kleine Kerſtin und Karo ſollten mit, um ebenfalls den Herrn zu ſehen. Die Kinder ſtampften vor Freude— ſie dachten nur daran, daß ſie über die ſchaukelnden Wellen rudern ſollten.
Magda hatte Alles eingepackt, aber ihr Herz war ſo ſchwer, daß es zu brechen drohte: ſie kam ja ohne Hoffnung.
Nanny, welche den ganzen Morgen ihren Gefüh⸗ len Gewalt angethan hatte, war jetzt, da ſie in's Boot ſteigen wollte, einer Ohnmacht nahe. Sie dachte ſich ihren alten geliebten Vater leidend und abgezehrt, und dennoch mit einem Hiobslächeln auf den Lippen, bereit, ſie zu tröſten, ſie, die nur kamen, um ihn nach weni⸗ gen Stunden wieder zu verlaſſen und ihn der Einſam⸗ keit, der Hoffnungsloſigkeit, dem Stillſchweigen zu über⸗ geben.
Das arme, weiche Kind litt ſchon jetzt die Mar⸗ tern des neuen Abſchiedes.
„Es taugt nimmermehr, mein Kind, daß Du mit⸗ kommſt!“ ſagte Magda in entſchiedenem und mütter⸗ lichem Tone.„Geh Du zurück!“
„Ja, ich glaube beinahe, daß ich dazu gezwungen bin...(ihr heftiges Zittern verrieth ihre Schwäche)... Grüße ihn... ſage ihm...(jetzt endlich brachen die
lange unterdrückten Thränen hervor)... daß es nicht
aus Kaltſinn geſchieht...“
„Still, ſtill, Du armes Kind— ich weiß wohl, was ich zu ſagen habe!... Gott ſei mit Dir!... Hier haſt Du den Schlüſſel!... Schließ hinter Dir zul... Nimm Du die Ruder, Calle!“
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