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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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Werden wir uns denn noch öfter ſehen?

Ja, ja, das iſt ſehr wahrſcheinlich wir wer⸗ den Nachbarn.

Sie werden alſo auf Almwik wohnen?

Ja, wenigſtens einige Wochen, vielleicht auch dieſen ganzen Sommer... Komm nun aber ein paar Schritte mit und zeige mir den Weg, ſo biſt Du artig!

Nanny ſprang auf wie eine Sylphe, und als ſie nun in dem kurzen Kleide und der netten, eng um den ſchlanken Leib ſchließenden Kontuſche daſtand, war ſie ein höchſt anmuthiges Weſen.

Sie gab dem Vorſchlag des jungen Mannes keinen andern Beifall, als daß ſie ihre Fuͤßchen ſo ſchnell in

Bewegung ſetzte, daß ſie kaum das Gras zu berühren ſchienen.

2. Im Hauſe.

Das kleine Gebäude, dem wir uns nun zuwenden, hatte folgende Einrichtung:

Das Erdgeſchoß beſtand aus der Küche und drei Zimmern, nämlich: einer ziemlich großen, weiß über⸗ tünchten Stube, genannt der Saal, wo ſich die kleine Familie gewöhnlich aufhielt, und eine Kammer auf jeder Seite,

In einer von dieſen Kammern wohnte Herr Carl Lönner, der Hausvater, und in der andern der älteſte Sohn mit ſeiner Frau und ihren Kindern.

Das obere Geſchoß, das heißt der Boden, hatte zwei Verſchläge, und das Dispoſttionsrecht über dieſe etwas luftigen Wohnungen war den beiden jüngeren Kindern des Herrn Lönner übergeben. Nanny reſidirle in der einen Kammer, dagegen bewohnte die anden

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